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Namenswechsel soll leichter werden

Köln. Der frühere Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofs, Michael Bertrams, will Einwanderern in Deutschland den Wechsel zu einem weniger auffälligen Namen erleichtern. Wenn Familien mit ausländischen Wurzeln ihren fremd klingenden Namen ändern wollten, um so Diskriminierungen zu verhindern, sollten Verwaltungen und Gerichte das als »wichtigen Grund« akzeptieren, schreibt er im Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstagausgabe). Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig, das einer türkisch-deutschen Familie den Namenswechsel mit der Begründung untersagt hatte, ein ausländischer Familienname allein rechtfertige eine Änderung nicht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2015, Seite 5, Inland

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