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Puerto Rico entgeht zunächst der Pleite

San Juan. Die hochverschuldete Halbkolonie der USA, Puerto Rico, hat mit der Zahlung von einer Milliarde Dollar an seine Gläubiger Befürchtungen von einer unmittelbaren Pleite gemildert. In der Summe sei eine Zahlung über 415 Millionen Dollar an den Energieversorger Prepa enthalten, sagte ein Sprecher des US-»Außengebiets« am Donnerstag.

Am Montag hatte der Gouverneur von Puerto Rico, Alejandro Garcia Padilla, um Erlaubnis gebeten, eine Umschuldung nach dem US-Insolvenzrecht vorzunehmen und damit die Märkte in Aufruhr versetzt. Das Territorium trägt inzwischen eine Schuldenlast von 73 Milliarden Dollar (65,9 Milliarden Euro), etwa ein Fünftel der von Griechenland. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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