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18 Millionen Dollar wegen Belästigung

New York. Wegen sexueller Belästigung, Beleidigung und Nachstellung hat ein New Yorker Gericht einer jungen Schwedin 18 Millionen Dollar (16,2 Millionen Euro) zugesprochen. Der frühere Chef der 25jährigen müsse zwei Millionen als Entschädigung zahlen, die übrigen 16 Millionen seien ein Strafgeld, berichteten die New York Daily News am Dienstag. Der Vorgesetzte hatte die Schwedin als Assistentin eingestellt und ihr bald auch teure Geschenke gemacht und die Wohnung in Manhattan bezahlt. Dafür forderte er »Rundumbetreuung« und »fühlbare Liebe«. Als sie ihm nach einer Weile deutlich machte, dass sie ein rein berufliches Verhältnis wolle, habe er sie beleidigt und beschimpft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2015, Seite 15, Feminismus

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