-
04.06.2015
- → Ausland
Russland veröffentlicht Namen von MH-17-Zeugen
Moskau. Russische Behörden haben den Namen eines Zeugen im Zusammenhang mit dem Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 vor fast einem Jahr über der Ostukraine veröffentlicht. Der ehemalige ukrainische Militärangehörige Jewgeni Agapow habe bei einem Lügendetektortest frühere Aussagen bekräftigt, dass die Maschine mit fast 300 Menschen an Bord von einem Kampfjet des Typs Suchoi SU-25 abgeschossen worden sei. Das teilte die nationale Ermittlungsbehörde am Mittwoch in Moskau mit. Der 22 Jahre alte Agapow hatte zudem den Namen des ukrainischen Kampfpiloten genannt, der die Maschine am 17. Juli abgeschossen haben soll. Es würden aber auch andere Versionen geprüft, sagte Behördensprecher Wladimir Markin. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!