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AfD: Kein Ausschluss wegen »Weckruf«

Berlin. Im Führungsstreit der Alternative für Deutschland hat die sächsische Vorsitzende Frauke Petry eine Schlappe erlitten. Der AfD-Bundesvorstand kippte am Dienstag in einer Telefonkonferenz einen Beschluss ihres Landesvorstandes vom vergangenen Donnerstag. Dieser sah vor, dass sächsische AfD-Mitglieder, die sich dem Verein »Weckruf 2015« von Bernd Lucke angeschlossen haben, aus der rechtspopulistischen Partei ausgeschlossen werden. Der Bundesvorstand stellte jetzt fest: »Es gibt keine Bedenken gegen eine gleichzeitige Mitgliedschaft im ›Weckruf 2015‹ und in der AfD.« Petry und Lucke hatten am vergangenen Freitag beide erklärt, sie könnten sich eine weitere Zusammenarbeit nicht vorstellen. Beide sind Bundessprecher der Partei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2015, Seite 4, Inland

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