-
20.05.2015
- → Antifaschismus
Gedenken an kroatische Faschisten
Bleiburg. Am vergangenen Samstag haben in der österreichischen Grenzstadt Bleiburg über 20.000 Personen der 1945 in der Region zu Tode gekommenen kroatischen Faschisten gedacht. Organisiert wurde die Veranstaltung von der früheren Regierungspartei HDZ, der katholischen Kirche und dem Bischof von Zagreb, der einen Gottesdienst abhielt. Teilnehmer der Messe zeigten Symbole der Ustascha-Miliz. Bereits am Donnerstag hatte die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar Kitarovi? den Ort besucht. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren Zehntausende slowenische und kroatische Faschisten nach Österreich geflohen, wo sie am 15. Mai 1945 von britischen Soldaten den jugoslawischen Partisanen übergeben wurden. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!