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Kein Ergebnis für Versicherungsangestellte

Köln. Die zweite Verhandlungsrunde für die rund 174.000 Versicherungsangestellten im Innendienst ist am vergangenen Dienstag abend in Köln ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Wie die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mitteilte, legten Konzernvertreter zwar ein erstes Angebot vor, das aber von ver.di als »völlig unzureichend« zurückgewiesen wurde. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführer Christoph Meister machte auf die guten Unternehmensgewinne 2014 aufmerksam und verwies auf positive Prognosen für das laufende Jahr. Ver.di fordert 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 160 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Auszubildende sollen für jedes Ausbildungsjahr 60 Euro mehr erhalten. Des weiteren sollen Regelungen zur unbefristeten Übernahme nach der Ausbildung vereinbart werden. Die Einkommensentwicklung bei den Versicherungsangestellten liegt laut ver.di seit dem Jahr 2000 unterhalb derer aus anderen Branchen. Die Verhandlungen werden am 22. Mai fortgesetzt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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