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KZ-Aufseher: »Nur dreimal« an der Rampe

Lüneburg. Im Lüneburger Auschwitz-Prozess hat der angeklagte frühere SS-Mann Oskar Gröning einen regelmäßigen Dienst bei der Selektion eintreffender Juden verneint. An der Rampe des Konzentrationslagers sei er in der fraglichen Zeit nur dreimal im Einsatz gewesen, sagte er am Mittwoch vor dem Landgericht. Die Anklage wirft ihm Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen vor. Er gestand, im KZ geholfen zu haben, Geld der Häftlinge einzusammeln und an die SS weiterzuleiten. Laut Anklage habe er so dem Naziregime wirtschaftliche Vorteile verschafft und das systematische Töten unterstützt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2015, Seite 4, Inland

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