Zum Inhalt der Seite

Wachleute von Neonazis attackiert

Berlin. Rechte haben in Berlin Sicherheitsleute vor einem künftigen Flüchtlingsheim angegriffen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, riefen die drei Männer am Montag abend zunächst ausländerfeindliche Parolen. Einer von ihnen versuchte dann, den Bauzaun um das Heim zu öffnen, und bespuckte die Sicherheitsleute. Einer seiner Komplizen warf einem Wachmann eine Bierflasche an den Kopf. Am Zaun hinterließen die Männer laut Polizei Flugblätter. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) ermittelt und fahndet nach den Tätern. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!