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Ärzte: Politik versagt bei Ebola-Epidemie

Berlin. Bei der Ebola-Epidemie in Westafrika mit mehr als 10.000 Toten hat die internationale Gemeinschaft nach Ansicht der Organisation Ärzte ohne Grenzen kläglich versagt. Durch frühere und effektivere Hilfen hätten Tausende gerettet werden können, sagte Tankred Stöbe, Präsident von MSF (Médecins Sans Frontières) Deutschland am Dienstag in Berlin. Um für künftige Notlagen besser gewappnet zu sein, müsse die Forschung zu Ebola und anderen vernachlässigten Krankheiten verstärkt werden. Dafür müsse ein Fonds eingerichtet werden, den Deutschland im Rahmen der G-7-Präsidentschaft auf den Weg bringen solle. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2015, Seite 5, Inland

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