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Argentinien: Gericht ordnet Aktenöffnung an

Buenos Aires. Argentiniens Oberster Gerichtshof hat die Freigabe geheimer Akten zu dem Anschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires vor 23 Jahren angeordnet. Präsidentin Cristina Fernández müsse die Geheimdienstarchive zu dem Attentat mit 29 Todesopfern und 200 Verletzten öffnen, urteilten die Richter am Mittwoch. Mitte März hatten sich Angehörige der Anschlagsopfer mit Fernández getroffen und sie um die Freigabe der Unterlagen gebeten. Die Präsidentin sagte dies zu, verwies jedoch darauf, dass der Oberste Gerichtshof die Aktenöffnung anordnen müsse. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2015, Seite 7, Ausland

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