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Seefahrer fordern von EU Rettung von Flüchtlingen

Brüssel. Reeder und Seemannsgewerkschaften haben an die Mitgliedsländer der EU appelliert, die humanitäre Krise der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer zu lösen. Ohne zusätzliche Mittel für Rettungsaktionen sei der Verlust von Tausenden Leben zu befürchten, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der europäischen und der Weltverbände von Reedern und Gewerkschaften an die 28 EU-Regierungen. Die Staaten müssten die finanzielle Last teilen. Im vergangenen Jahr hätten Handelsschiffe im Mittelmeer rund 40.000 Menschen gerettet, zum Teil 500 bei einer einzigen Aktion, heißt es in einer Mitteilung, die am Donnerstag in Brüssel und London verbreitet wurde. Es sei inakzeptabel, dass die internationale Gemeinschaft sich darauf verlasse, dass Handelsschiffe verstärkt Flüchtlinge in großer Zahl retten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2015, Seite 7, Ausland

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