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Angeblich keine NPD-Strategie in Tröglitz

Zeitz/Magdeburg. Die Demonstrationen gegen Asylbewerber und der Rücktritt des Ortsbürgermeisters in Tröglitz sind nach Lesart des Verfassungsschutzes nicht Ergebnis einer strategisch geplanten Initiative der NPD. »Die Erkenntnisse belegen zwar die Teilnahme von einigen Personen des rechtsextremistischen Milieus an Demonstrationen vor Ort. Eine rechtsextremistische Steuerung oder Dominanz gibt es nicht«, teilte Sachsen-Anhalts Innenministerium am Freitag mit. Anmelder der Demonstrationen sei ein Mitglied der NPD gewesen, diese habe aber kaum nach Tröglitz mobilisiert. Ortsbürgermeister Markus Nierth (parteilos) war vergangene Woche zurückgetreten, weil auch vor seinem Haus protestiert werden sollte. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2015, Seite 15, Antifaschismus

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