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Milliardenstrafe für Kuba-Geschäfte

New York/Frankfurt am Main. Die Commerzbank muss wegen angeblicher Verstöße gegen US-Sanktionen 1,45 Milliarden Dollar Strafe an die USA zahlen. Wie die New York Times und die Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstag berichteten, hat die zweitgrößte Bank der Bundesrepublik den Betrag jetzt in einem Vergleich akzeptiert, um eine weitere Verfolgung durch US-Bundesbehörden und die New Yorker Staatsanwaltschaft zu vermeiden. Das US-Justizministerium hatte dem Geldinstitut unter anderem Bankgeschäfte mit Kuba, Iran und weiteren Staaten vorgeworfen, die von Washington beschuldigt werden, den Terrorismus zu unterstützen. Volker Hermsdorf

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2015, Seite 7, Ausland

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