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Ver.di bestreitet Bürokratieaufwand

Berlin. Die Gewerkschaft ver.di ist erneut Vorwürfen entgegengetreten, der gesetzliche Mindestlohn sei mit einem unvertretbar hohen Bürokratieaufwand verbunden. »Es geht faktisch nur darum, den Beginn und das Ende der Arbeitszeit zu erfassen und dadurch die Dauer der Arbeitszeit zu dokumentieren«, sagte der ver.di-Wirtschaftsexperte Dierk Hirschel am Mittwoch dem RBB-Inforadio. Genau dazu seien die Betriebe aber auch unabhängig vom Mindestlohn verpflichtet.

Hirschel äußerte sich weiter überzeugt, dass es bedingt durch den Mindestlohn auch keine Jobverluste geben werde. Sämtliche Beschäftigungsstatistiken belegten, dass die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland nicht zurückgehe, sondern sogar noch steige, sagte der Gewerkschafter dem RBB. »Der Mindestlohn schafft auch Nachfrage in diesem Land und stimuliert dadurch das Wachstum und die Beschäftigungsentwicklung.«

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Vor allem Unternehmer und Politiker der CDU und CSU behaupten, der Mindestlohn verursache einen zu hohen Bürokratieaufwand. (AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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