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Ethikbank: EZB bevorzugt Großbanken

Erfurt/Eisenberg. Der Vorstandschef der Ethikbank, Klaus Euler, hat der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeworfen, mit ihrer Politik niedriger Zinsen große Finanzinstitute zu begünstigen. Die EZB zerstöre das Zinsgeschäft, das Haupteinnahmequelle der Sparkassen, Volksbanken und mittelständischen Kreditinstitute sei, betonte Euler am Mittwoch in Erfurt. Geld lasse sich meist nur noch mit Spekulationen verdienen – was die finanzkräftigsten Häuser seit langem machten. »Die EZB greift mit dieser Politik also deutlich in den Wettbewerb zugunsten der Großbanken ein.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2015, Seite 5, Inland

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