-
23.02.2015
- → Ausland
89 Schuljungen im Südsudan verschleppt
Juba. Bewaffnete Unbekannte haben im kriegserschütterten Südsudan nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 89 Jungen verschleppt. Die Kinder seien entführt worden, als sie gerade Schulprüfungen absolvierten, teilte das UN-Kinderhilfswerk UNICEF unter Berufung auf Augenzeugen am Samstag mit. Womöglich liege die Zahl der Verschleppten sogar noch viel höher. Zu der Tat bekannte sich zunächst keine der Gruppen, die an dem Konflikt im Südsudan beteiligt sind. Es wird befürchtet, dass die Jungen als Kindersoldaten zwangsrekrutiert werden. Seit Beginn der Unruhen im Südsudan Ende 2013 ist nach UN-Angaben mindestens 12.000 Kindern ein solches Schicksal widerfahren. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!