Zum Inhalt der Seite

»Petersburger Dialog«: Pofalla soll Chef werden

Berlin/Saarbrücken. Der frühere Kanzleramtsminister und jetzige Bahn-Lobbyist Ronald Pofalla (CDU) soll einem Medienbericht zufolge auf deutscher Seite neuer Chef des »Petersburger Dialoges« werden. Nach Informationen der Saarbrücker Zeitung (Sonnabend) werde Pofalla in dieser Funktion den letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière ablösen, der wegen seines russlandfreundlichen Kurses kritisiert worden war. Der deutsch-russische Gesprächskreis befinde sich derzeit in einem Reformprozess, der von der Regierung unterstützt werde, teilte eine Regierungssprecherin auf Anfrage mit. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2015, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!