Zum Inhalt der Seite

Tarifkonflikt: IG Metall legt nach

Berlin/Hannover. Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie geht die IG Metall konsequenter vor. Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen drohte die Gewerkschaft am Freitag mit einer Urabstimmung über Streiks. »Die Vorbereitungen sind getroffen, um vom 2. bis 4. März eine Urabstimmung abzuhalten«, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Berlin, Klaus Abel. »Wir werden jetzt mit Großaktionen antworten und den Druck massiv erhöhen«, kündigte auch IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine an, nachdem auch die dritte Verhandlungsrunde mit Niedersachsenmetall ohne eine Annäherung zu Ende gegangen war. Bundesweit legten am Freitag nach Angaben der Gewerkschaft 20.000 Metaller in rund 80 Betrieben zeitweise die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Lohn sowie Regelungen zur Alters- und Bildungsteilzeit. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2015, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!