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Schuld an Massaker sollen die Opfer sein

Kairo. Eine ägyptische Untersuchungskommission hat knapp anderthalb Jahre nach der gewaltsamen Tötung von Anhängern der Muslimbruderschaft die Schuld an dem Massaker den Demonstranten zugewiesen. Ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass Protestler die Gewalt durch Angriffe auf Polizisten provoziert hätten. Sicherheitskräfte hatten Mitte August 2013 mehrere Zeltlager von Anhängern des Ende Juni gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi gewaltsam geräumt. Nach Zählung der Kommission waren dabei mehr als 840 Demonstranten ums Leben gekommen, Human Rights Watch sprach von mehr als 1.150 getöteten Demonstranten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2014, Seite 2, Ausland

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