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Pro Asyl kritisiert Kindeswohlgefährdung
Frankfurt am Main. Zum heutigen 25. Jahrestags der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention hat die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl deren mangelhafte Umsetzung kritisiert. Besonders ein aktueller Gesetzentwurf der bayerischen Landesregierung, der vorsieht, zukünftig auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einem bundesweiten Verteilungsmechanismus zu unterwerfen, verletze das Kindeswohl. Statt des Weiterreichens an andere Stellen bräuchten die Kinder Stabilität und »das Gefühl der Sicherheit«. Marei Pelzer, rechtspolitische Referentin von Pro Asyl, erklärte dazu: »Wer die Kinderrechte ernst nimmt, darf Minderjährige nicht als reinen Kostenfaktor betrachten.« Der Initiative Bayerns lägen hingegen rein fiskalische Gesichtspunkte zugrunde. (jW)
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