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Vorwurf Dutzender Morde durch Polizei

Kinshasa. Menschenrechtler haben der Polizei in der DR Kongo vorgeworfen, bei Razzien in der Hauptstadt Kinshasa mindestens 51 Jugendliche getötet zu haben. Weitere 33 seien seit der »Operation Likofi« zwischen November 2013 und Februar 2014 spurlos verschwunden, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Organisation »Human Rights Watch« (HRW). Mit den Einsätzen wollte die Polizei nach eigenen Angaben gegen Verbrecher vorgehen, die u.a. bewaffnete Raubüberfälle begangen haben sollen. Maskierte Sicherheitskräfte hätten Verdächtige nachts aus ihren Häusern gezerrt und regelrecht hingerichtet, heißt es in dem Bericht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2014, Seite 7, Ausland

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