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Burkina Faso: Neuer Präsident bestimmt

Ouagadougou. Gut zwei Wochen nach dem Sturz von Langzeitpräsident Blaise Compaoré ist Michel Kafando zum Übergangspräsidenten von Burkina Faso bestimmt worden. Die Entscheidung fiel in der Nacht zum Montag. Seine Nominierung durch das 23köpfige Wahlgremium muss nun noch vom Verfassungsrat bestätigt werden. Der Jurist und Politikwissenschaftler Kafando soll am Freitag offiziell das Amt übernehmen und den westafrikanischen Staat bis zu den nächsten Wahlen in einem Jahr führen. Am Sonntag hatte die Militärführung, die nach der Absetzung Compaorés die Macht übernommen hatte, mit den politischen Parteien sowie Vertretern von Religionsgemeinschaften und Protestorganisationen ein Übergangsabkommen unterzeichnet. Der 72jährige Kafando hat in Frankreich studiert und war jahrelang UN-Botschafter seines Landes. Von 1981 bis 1982 war er unter dem Militärherrscher Saye Zerbo zudem Außenminister von Burkina Faso. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2014, Seite 7, Ausland

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