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Abbas wirft Israel »Religionskrieg« vor

Tel Aviv/Ramallah/Hebron. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat Israel vorgeworfen, den Nahen Osten in einen zerstörerischen Religionskrieg zu stürzen. Bei einer Rede zum zehnten Todestag seines Vorgängers Jassir Arafat in Ramallah rief Abbas Israel dazu auf, seine »Siedler und Extremisten von der Al-Aksa-Moschee fernzuhalten«. Nach tödlichen Unruhen und zwei Messer-Angriffen sind Israels Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. In Ramallah nahmen am Dienstag Tausende Menschen an Gedenkmärschen für Arafat teil, der am 11. November 2004 gestorben war. Mit gelben Flaggen seiner Fatah-Partei und begleitet von Trommelwirbel marschierten sie zu seinem Grab. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2014, Seite 2, Ausland

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