Zum Inhalt der Seite

Vorwürfe gegen Türkei im Gasstreit mit Zypern

Nikosia. Griechenland und Zypern haben die Entsendung eines türkischen Forschungsschiffes in Gewässer südlich der Mittelmeerinsel verurteilt. »Wir hoffen, dass die Türkei begreifen wird, dass solche Krisen niemandem nutzen«, erklärte Zyperns Präsident Nikos Anastasiades nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Antonis Samaras am Freitag in Nikosia. Wegen der Erdgasvorkommen vor der Südküste Zyperns gibt es seit Wochen Spannungen zwischen Nikosia und Ankara, das türkische Schiff wird von Kriegsschiffen begleitet. Samaras und Anastasiades kündigten weiter an, dass sie am Samstag mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi in Kairo zusammenkommen werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2014, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!