-
10.11.2014
- → Ausland
Tote nach Protesten in Ägypten
Kairo. Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern der Muslimbruderschaft und der ägyptischen Polizei sind am Wochenende mindestens drei Menschen getötet worden. So sollen am Sonntag im nordägyptischen Beni Suef ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt worden sein, nachdem Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi Steine auf eine Polizeiwache geworfen hätten. Bereits am Freitag kam nach offiziellen Angaben in der Provinz Fajum bei Protesten ein 19jähriger Student ums Leben. In Ain Scham nordöstlich der Hauptstadt Kairo starb ebenfalls am Freitag abend nach Zusammenstößen ein Mensch, sechs weitere wurden verletzt, wie ein Polizeivertreter mitteilte. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!