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Behördenversagen bei Lebensmittelkontrollen

Berlin. Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft den Behörden in Bund und Ländern Versagen bei der Lebensmittelkontrolle vor: Sie könnten keinerlei Auskunft darüber geben, in welchen Lebensmitteln billiges, mechanisch vom Knochen abgelöstes Restfleisch landet, ob es sauber verarbeitet und richtig gekennzeichnet ist, kritisierte Foodwatch am Montag in Berlin. Es handle sich um mindestens 70.000 Tonnen jährlich. Die fehlende Kontrolle beim sogenannten Separatorenfleisch sei eine »Einladung zum Verbraucherbetrug«, sagte Luise Molling von Foodwatch. Brancheninsider äußerten gegenüber der Verbraucherorganisation den Verdacht, das billige Separatorenfleisch lande ohne Kennzeichnung in Würsten oder Buletten. Die Organisation legte am Montag offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Deutschland ein. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2014, Seite 5, Inland

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