Zum Inhalt der Seite

12.000 Kurden zu Kundgebung erwartet

Düsseldorf/Kassel. Bis zu 12.000 Kurden werden an diesem Samstag zu einer Demonstration gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Düsseldorf erwartet. Hinweise auf geplante Provokationen oder Gegendemonstrationen gebe es bislang nicht, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Seit den schweren Angriffen des IS auf die nordsyrische Stadt Kobani gehen Kurden in ganz Europa auf die Straße. Sie fordern mehr internationale Unterstützung für die vom IS bedrängten Menschen. In Düsseldorf soll auch für die Freilassung des in der Türkei inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan demonstriert werden. Am Freitag besetzten kurdische Aktivisten kurzzeitig die SPD-Zentrale in Kassel. Knapp zwei Dutzend junge Frauen und Männer hielten einen Sitzstreik ab, um gegen die Barbarei der Terrormiliz Islamischer Staat zu protestieren. Sie forderten die hessische Landesregierung auf, »endlich Maßnahmen zu ergreifen, das Massaker in Kobani zu verhindern«. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2014, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!