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Jemen: Anschlag auf Huthi-Rebellen

Sanaa. Zwei Tage nach einem vereinbarten Waffenstillstand zwischen sunnitischen Stammeskämpfern und schiitischen Huthi-Rebellen sind mindestens 20 Huthi-Kämpfer bei einem Anschlag in der Stadt Radaa getötet worden. Das berichtete die Nachrichtenseite Al-Masdar online am Montag unter Berufung auf Sicherheitsbeamte. Für den Anschlag sei der Al-Qaida-Ableger Ansar Al-Scharia verantwortlich. Die Angreifer hätten in der Nacht eine Autobombe vor einem von Huthis kontrollierten Haus in der südwestjemenitischen Stadt gezündet. Bei den anschließenden Gefechten seien mindestens zwölf Huthis gefangengenommen worden.

Am Sonntag abend sollen zudem Huthi-Einheiten den Firmensitz der staatlichen Ölfirma Safer in der östlich der Hauptstadt Sanaa gelegenen Provinz Marib besetzt haben. Die bewaffneten Milizen hätten von der Leitung den sofortigen Stopp aller Ölexporte ins Ausland verlangt. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2014, Seite 1, Ausland

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