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Fonds für Heimkinder wird aufgestockt

Koblenz. Bund, Länder und Kirchen wollen den 120 Millionen Euro umfassenden Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung in Westdeutschland aufstocken. Das hat das Bundesfamilienministerium der in Koblenz erscheinenden Rhein-Zeitung (Montag) bestätigt. Hintergrund ist, dass das Geld mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausreicht. Es seien bereits Zahlungen von 74,7 Millionen Euro an 9.191 Betroffene geflossen. Auf der Warteliste für Leistungen aus dem Fonds »Heimerziehung West« stünden jedoch noch 5.213 weitere Geschädigte, die zwischen 1949 und 1975 in Kinderheimen misshandelt worden seien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2014, Seite 4, Inland

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