Zum Inhalt der Seite

Ver.di und US-Army: Zäher Tarifstreit

Berlin. Die Tarifgespräche für die rund 17000 Zivilbeschäftigten ausländischer Streitkräfte in Deutschland sind erneut vertagt worden. Wie die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mitteilte, blieben die Verhandlungen mit Militärvertretern in Berlin am Dienstag abend ohne Ergebnis. Ver.di fordert für die Zivilbeschäftigten drei Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 90 Euro. Die USA sind wichtigster Ansprechpartner. Laut Gewerkschaft hat es für die betroffenen Personen seit vier Jahren keine deutlichen Lohnerhöhungen mehr gegeben. Sie verzeichneten »die schlechteste Lohnentwicklung aller Tarifbeschäftigten«, so ver.di-Vorstandsmitglied Achim Meerkamp. Es dürfe daher nicht überraschen, wenn es auch zu Streiks bei den Stationierungsstreitkräften komme. Eine dritte Verhandlungsrunde wurde für den 21. und 22. Oktober in Bonn angesetzt. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!