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Vermögensboom dank Zentralbanken

Frankfurt am Main. Kräftige Kursgewinne an den Börsen haben das gesamte Geldvermögen privater Haushalte in aller Welt einer Studie zufolge auf ein Rekordniveau getrieben. Nicht nur die Bürger Deutschlands waren 2013 mit einem Bruttogeldvermögen von 5153 Milliarden Euro (plus vier Prozent) statistisch so reich wie nie: Weltweit kletterte der Besitz privater Haushalte in Form von Bargeld, Bankeinlagen, Aktien oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit so stark wie seit 2003 nicht mehr, wie der Versicherungskonzern Allianz am Dienstag in Frankfurt am Main bei der Vorstellung des Global Wealth Reports (Weltreichtumsbericht) mitteilte. Rund um den Erdball summierte sich der Geldvermögensbestand demnach auf 118 Billionen Euro.

Haupttriebfeder des Wachstums war nach Allianz-Angaben die ausgezeichnete Entwicklung der Börsen in Japan, den USA und Europa – ein unmittelbarer Effekt der seit geraumer Zeit betriebenen Geldvermehrung und Niedrigzinspolitik der entsprechenden Notenbanken. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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