Zum Inhalt der Seite

Anklage erhoben wegen IS-Unterstützung

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat drei mutmaßliche Unterstützer des »Islamischen Staats« (IS) angeklagt. Die beiden Frauen und ein Mann im Alter zwischen 22 und 25 Jahren sollen sich vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf wegen des Vorwurfs der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Gewalttaten verantworten. Wie die Anklagebehörde am Freitag in Karlsruhe mitteilte, soll das Trio die Dschihadistengruppe mit Geld unterstützt haben. Die Bundesanwaltschaft wirft der 25jährigen vor, ihrem Mann Geld für Propagandavideos beschafft zu haben. Sie soll auch selbst mit drei Kameras und mehr als 5000 Euro nach Syrien gereist sein.(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2014, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!