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Quito: Gewaltsame Oppositionsproteste

Quito. In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito ist es am Mittwoch abend (Ortszeit) bei Prote­sten der Opposition zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Andes berichtete. Während zahlreiche Regierungsanhänger demnach auf der zentralen Plaza Grande ein Festival feierten und damit ihre Unterstützung für die geplante Reform des Arbeitsgesetzbuchs zum Ausdruck brachten, demonstrierten rund 600 Oppositionelle gegen die staatliche Politik. Die Regierung von Präsident Rafael Correa will mit den Änderungen Arbeiterrechte stärken. Die Protestierenden verbrannten Fahnen der Regierungs­partei Alianza PAIS und bewarfen Polizisten mit Steinen und brennenden Stöcken. Außerdem versuchten sie, die Absperrung zu der Kundgebung auf der Plaza Grande zu durchbrechen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 15 Polizisten verletzt und acht Menschen festgenommen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2014, Seite 1, Ausland

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