-
19.09.2014
- → Ausland
Quito: Gewaltsame Oppositionsproteste
Quito. In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito ist es am Mittwoch abend (Ortszeit) bei Protesten der Opposition zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Andes berichtete. Während zahlreiche Regierungsanhänger demnach auf der zentralen Plaza Grande ein Festival feierten und damit ihre Unterstützung für die geplante Reform des Arbeitsgesetzbuchs zum Ausdruck brachten, demonstrierten rund 600 Oppositionelle gegen die staatliche Politik. Die Regierung von Präsident Rafael Correa will mit den Änderungen Arbeiterrechte stärken. Die Protestierenden verbrannten Fahnen der Regierungspartei Alianza PAIS und bewarfen Polizisten mit Steinen und brennenden Stöcken. Außerdem versuchten sie, die Absperrung zu der Kundgebung auf der Plaza Grande zu durchbrechen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 15 Polizisten verletzt und acht Menschen festgenommen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland