-
19.09.2014
- → Ausland
Syrien: Kinder sterben nach Masernimpfung
Genf. Nach dem Tod von mindestens 15 Kleinkindern bei einer Masernimpfung in Syrien schickt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Experten, um die Ursache aufzuklären. Der Stopp der Impfkampagne sei zunächst eine kluge Maßnahme, teilte die Organisation am Donnerstag in Genf mit. Aber es müsse alles getan werden, damit die Kampagne fortgesetzt werden könne. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte eine Verwechslung von Ampullen mit dem Impfstoff zu den Todesfällen geführt haben. Insgesamt waren 50 bis 75 Kinder in der Region um den Ort Maarat Al-Numan südlich der Stadt Aleppo krank geworden. Es sei wichtig, »das Vertrauen in das Impfprogramm wiederherzustellen«, sagte ein WHO-Sprecher. Masern seien dort weiterhin die größte Gesundheitsgefahr für Kinder. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland