-
12.09.2014
- → Feminismus
Österreichs Firmen »gendern« fleißig
Wien. Viele Großunternehmen in Österreich benutzen im Schriftverkehr geschlechtergerechte Sprachregelungen. Laut einer Studie über die 500 Topbetriebe des Landes »gendern« 60 Prozent ihre Texte konsequent, 31 Prozent tun dies gelegentlich, wie das Onlineportal diestandard.at der Wiener Zeitung Der Standard am Montag berichtete. Von denen, die es tun, verwenden die meisten die weibliche und die männliche Form (66 Prozent) oder das Binnen-I (55 Prozent). Die »Generalklausel«, also den Hinweis, daß bei männlichen Formen auch Frauen »mitgedacht« werden, nutzen 35 Prozent. Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß etliche Unternehmen mal die eine, mal die andere Variante nutzen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus