-
16.08.2014
- → Ausland
Pakistan: Rücktritt Sharifs gefordert
Islamabad. Tausende Regierungsgegner sind in Pakistan mit Unterstützern von Ministerpräsident Nawaz Sharif zusammengestoßen. Die Demonstranten, angeführt von der Oppositionspartei Tehrik-i-Insaaf des ehemaligen Kricketstars Imran Khan, fordern den Rücktritt Sharifs wegen angeblichen Wahlbetrugs. Khan und etwa 5000 seiner Unterstützer durchquerten am Freitag auf einem Protestmarsch die Stadt Gujranwala, als es zu den Ausschreitungen kam. Die Polizei wies Berichte zurück, daß Parteigänger der Regierung Schüsse auf den Konvoi Khans abgefeuert hätten. Die Demonstranten waren am Donnerstag von Lahore in Richtung der Hauptstadt Islamabad aufgebrochen. Ein weiterer Marsch, angeführt von dem pakistanisch-kanadischen Kleriker Tahirul Qadri, ist ebenfalls auf dem Weg nach Islamabad.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland