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Tote bei Protesten in Ägypten
Kairo. Am Jahrestag der gewaltsamen Räumung von Protestlagern der Muslimbruderschaft sind in Kairo bei Demonstrationen fünf Menschen getötet worden. Dabei handele es sich um vier Demonstranten und einen Polizisten, teilte die ägyptische Regierung am Donnerstag mit. Auch in anderen Landesteilen sei es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern der Muslimbruderschaft und den Sicherheitskräften gekommen. Insgesamt seien 114 Mitglieder der inzwischen verbotenen Islamistenorganisation festgenommen worden. Vor einem Jahr hatten Sicherheitskräfte zwei Lager der Muslimbruderschaft gestürmt, die gegen die Absetzung des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi demonstriert hatten. Dabei wurden Hunderte Menschen getötet. (Reuters/jW)
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