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Asylbewerberheime oft privatisiert

Dresden. Vor allem in Ostdeutschland werden immer mehr Unterkünfte für Asylsuchende von Unternehmen und Privatleuten betrieben. Spitzenreiter sei Sachsen, wo nur noch 15 der insgesamt 55 Unterkünfte von gemeinnützigen Organisationen oder direkt von den Kommunen betreut würden, berichtete die Sächsische Zeitung (Freitagausgabe). Nach einer Umfrage des Blattes unter den Behörden der 16 Bundesländer rangiert Sachsen-Anhalt mit 64 Prozent auf Platz zwei. In Thüringen und Brandenburg betrage die Quote 46 Prozent. In Baden-Württemberg, Bayern, Bremen oder Schleswig-Holstein hingegen wird dem Bericht zufolge bei der Organisation von Asylbewerberheimen ganz auf Privatfirmen verzichtet.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2014, Seite 4, Inland

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