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Ermittlung wegen Wahlfälschung

Halle an der Saale. Wegen des Verdachts der Wahlfälschung bei der Europaparlamentswahl im Mai hat in Halle an der Saale die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen einen Wahlvorsteher eingeleitet. Wie Focus online berichtet, soll der Mann 101 Stimmen zusätzlich abgerechnet haben. Ein Wahlhelfer hatte einen entsprechenden Verdacht der Stadt Halle mitgeteilt. Nach einer Neuauszählung soll das Ergebnis korrigiert worden sein. Die Öffentlichkeit wurde darüber nicht informiert. Nachdem der Beobachter auch Strafanzeige erstattet hatte, übernahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen, die noch im August abgeschlossen sein sollen. Nach Angaben des Magazins ging der Großteil der überzähligen Stimmen auf das Konto der Linkspartei. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2014, Seite 4, Inland

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