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31.07.2014
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Kolumbien: Santos droht FARC
Buenaventura. Nach einem Anschlag auf die Stromversorgung der kolumbianischen Großstadt Buenaventura, für den die Behörden die Guerillaorganisation FARC verantwortlich machen, hat Präsident Juan Manuel Santos mit einem Abbruch der in der kubanischen Hauptstadt Havanna laufenden Friedensverhandlungen gedroht. »Dieser Prozeß kann beendet werden«, sagte der Staatschef am Dienstag abend (Ortszeit) bei einem Auftritt in der Stadt Palmira im Westen des Landes. Santos war erst im Juni als Staatschef wiedergewählt worden. Entscheidend für seinen Erfolg war das Versprechen gewesen, die Friedensgespräche fortzusetzen. Die FARC haben wiederholt einen beiderseitigen Waffenstillstand angeboten, der vom Regime in Bogotá jedoch abgelehnt wird.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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