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10.07.2014
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Mehr Geld für frühere Heimkinder
Berlin. Ehemalige Heimkinder in der BRD und der DDR erhalten mehr Hilfen und Entschädigung. Das Bundeskabinett stockte am Mittwoch den Hilfsfonds »Heimerziehung in der DDR« auf. Auch für die ehemaligen Heimkinder im Westen haben sich Bund, Länder und Kirchen auf einen Entschädigungsfonds verständigt. Die bislang zugesagte Summe von 120 Millionen wird voraussichtlich auch hier nicht ausreichen. Im Westen haben sich rund 11000 Betroffene gemeldet. Für den Osten werden ebenfalls mehrere tausend Anträge erwartet. Die dazu notwendigen Mittel von 200 Millionen Euro wollen der Bund und die ostdeutsche Länder bis 2017 je zur Hälfte aufbringen. (dpa/jW)
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