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EVG will Lokführer wieder vertreten

Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will vom 1. Juli an auch wieder die Interessen der Lokführer vertreten. Den am 30. Juni ausgelaufenen Grundlagen-Tarifvertrag mit der Deutschen Bahn werde die EVG nicht verlängern, sagte deren Vorsitzender Alexander Kirchner am Montag in Berlin. Dieser Vertrag legte fest, daß die kleinere Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für die Tarifpolitik der Lokführer zuständig ist und die EVG für die anderen Berufsgruppen bei der Bahn. Zuvor hatte die GDL ihre Forderungen für die kommende Tarifrunde nicht nur für die Lokführer, sondern für das gesamte Zugpersonal erhoben. EVG-Chef Kirchner erklärte mit Blick auf die GDL: »Wenn wir uns auf gemeinsame Grundsätze verständigen, werden wir die Interessen der Lokführer auch gemeinsam vertreten können.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2014, Seite 4, Inland

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