Zum Inhalt der Seite

Vorwürfe gegen Wahl in Libyen

Tripolis. Einen Monat nach der Wahl von Libyens Ministerpräsident Ahmed Maitik droht sich die politische Krise in dem nordafrikanischen Land weiter zu verschärfen. Die Wahl habe gegen die vorläufige Verfassung verstoßen, sagte ein Vertreter des Verfassungsgerichts am Donnerstag. Maitiks Anwälte argumentierten dagegen, daß die Wahl ihres Mandanten rechtmäßig gewesen sei. Die Gerichtsverhandlung wurde vertagt. Ein Urteil steht noch aus. In Tripolis hatten am Mittwoch Unbekannte mit einer Panzerfaust Maitiks Büro beschossen.

(Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!