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Vorwürfe gegen Wahl in Libyen

Tripolis. Einen Monat nach der Wahl von Libyens Ministerpräsident Ahmed Maitik droht sich die politische Krise in dem nordafrikanischen Land weiter zu verschärfen. Die Wahl habe gegen die vorläufige Verfassung verstoßen, sagte ein Vertreter des Verfassungsgerichts am Donnerstag. Maitiks Anwälte argumentierten dagegen, daß die Wahl ihres Mandanten rechtmäßig gewesen sei. Die Gerichtsverhandlung wurde vertagt. Ein Urteil steht noch aus. In Tripolis hatten am Mittwoch Unbekannte mit einer Panzerfaust Maitiks Büro beschossen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2014, Seite 6, Ausland

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