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Kungelei bei Kontrolle der Unglücksgrube

Istanbul. Fast zwei Wochen nach dem Tod von 301 türkischen Bergleuten in einer brennenden Kohlegrube werden gegen die Behörden neue Vorwürfe laut. Für die behördliche Aufsicht des Kohlebergwerkes in der Stadt Soma sei der Schwager eines Managers zuständig gewesen, berichtete die türkische Tageszeitung Hürriyet am Montag. Obwohl die Kontrolle der elektrischen Anlage üblicherweise einen Monat dauere, habe der Kontrolleur Mitte März nach vier Tagen bescheinigt, daß es keine Mängel gäbe. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2014, Seite 2, Ausland

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