Zum Inhalt der Seite

Putin: Tragödie auf der Krim verhindert

St. Petersburg. Wladimir Putin hat angesichts der blutigen Kämpfe in der Ostukraine den Anschluß der Krim an Rußland erneut verteidigt. Wenn Rußland auf der Schwarzmeerhalbinsel nicht rechtzeitig eingeschritten wäre, hätte es dort ähnliches Chaos gegeben wie im Raum Donezk und Lugansk, sagte der russische Präsident am Freitag bei einer Diskussion mit Unternehmern auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg. »Wir haben eine solche Tragödie abgewendet«, betonte er. Rußland werde »die Entscheidung des ukrainischen Volks respektieren«, sagte Putin mit Blick auf die am Sonntag stattfindenden Präsidentschaftswahlen. Hinsichtlich der Sanktionen von USA und EU gegen Moskau warnte Putin, diese könnten auf Washington und Brüssel zurückschlagen.

(dpa/AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2014, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!