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Spitzenkandidat nicht Präsident

Freiburg. Der Freiburger Wissenschaftler und Europaexperte Lüder Gerken wirft den Spitzenkandidaten für die Europawahl und ihren Parteien Wählertäuschung vor. »Wenn jemand behauptet, der Spitzenkandidat der europäischen Parteienfamilie mit den meisten Wählerstimmen werde automatisch Kommissionspräsident, dann führt er die Wähler an der Nase herum«, sagte der Direktor des Centrums für Europäische Politik (cep) am Dienstag in Freiburg. Entscheiden würden allein die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Mitgliedsstaaten. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2014, Seite 4, Inland

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