-
13.05.2014
- → Kapital & Arbeit
EZB schielt auf Banknotenpresse
Wien. Versuchsballon oder Impuls für Börsen? Österreichs EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat Spekulationen über eine baldige Geldspritze der Europäischen Zentralbank genährt. Die werde Anfang Juni über Maßnahmen im Kampf gegen Deflation (Preisverfall) beraten. »Wenn man der Meinung ist, man braucht hier neue Maßnahmen, ist es wahrscheinlich vernünftig, ein Paket zu schnüren«, statt sich auf eine Einzelmaßnahme zu beschränken, sagte Nowotny am Montag in Wien.
An den Börsen sorgten seine Aussagen für Kursgewinne. Der Euro verlor an Wert – eine von der EZB gern gesehene Reaktion. Ein zu hoher Euro-Kurs verteuert Exporte in den Dollar-Raum. (Reuters/jW)
An den Börsen sorgten seine Aussagen für Kursgewinne. Der Euro verlor an Wert – eine von der EZB gern gesehene Reaktion. Ein zu hoher Euro-Kurs verteuert Exporte in den Dollar-Raum. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit