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Steuerbetrug künftig ein wenig teurer

Stralsund. Die Finanzminister der Länder haben am Freitag auf ihrer Tagung in Stralsund beschlossen, an der strafbefreienden Selbstanzeige festzuhalten. Außerdem sollen zum 1. Januar 2015 die Strafzuschläge für Steuerschulden aus illegalen Auslandskonten erhöht werden. Künftig sollen zwischen zehn bis 20 Prozent Zuschlag bezahlt werden. Bisher waren lediglich fünf Prozent fällig. Weiterhin ist ist geplant, die Verjährung bei Steuerhinterziehung auf zehn Jahre zu verdoppelen. Bestehen bleibt ein Hinterziehungszins von sechs Prozent pro Jahr. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unterstütze die beschlossenen Eckpunkte, hieß es. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2014, Seite 5, Inland

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